Persönliche Erstbesteigung des Mount Saxony

Das war schon eine besondere Triathlonvorbereitung, als ich am Samstag von zwei Freunden erst in den dunklen Hirschgrund und dann über die “Emporkante” auf den Hirschgrundkegel geschleppt wurde. Das ist eine dieser imposanten Sandsteinsäulen im “Sächsischen Grand Canyon”, also der sächsischen Schweiz bei Rathen. Am Tag vor dem Sachsenman, irgendwo hoch über den Elbausflugsdampfern am Seil baumeln, ist recht abenteuerlich

„Emporkante“ – einmal losgeklettert gibt es (fast) kein Zurück

Meine Begleiter sind der Meinung, dass eine Schwierigkeit V auf der nach oben offenen sächsichen Kletterskala für einen Neuling sehr beachtlich ist. Bei einer „Fünf“ kann auch schon mal ein Felsüberhang den Weg versperren und ich muss ehrlich sagen, ohne einen kräftigen Ruck am Sicherungsseil von oben, würde ich heute noch an der Kante stehen und jammern. Jedenfalls steht mein Name jetzt in einem Gipfelbuch. Man hat mir übrigens gesagt, dass da wirklich nur Datum und Name reingehören. Ich hätte den kleinen Bleistiftstummel natürlich gern genommen und drei Seiten Kletterbericht notiert, überwältigt von der Aussicht und den eigenen Glückshormonen.

Gefühlte dreitausend Meter über dem Elbtal…

Als Dehnungsübung für Triathleten halte ich Klettern übrigens durchaus für geeignet. Bei mir waren es vor allem die Finger, die immer länger wurden. Ich bedanke mich bei Birgit und Andreas von den Iron Igels in Hoyerswerda für dieses einmalige Erlebnis. Natürlich bin ich auch mächtig stolz auf die ersten Kletterleistungen von Natalie. Papa hat definitiv nicht solches Talent.

Ein paar mehr Impressionen und Familienfotos gibt’s bei Flickr.

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